Methyldrostanolon

Die Wirkung von Methyldrostanolon (Superdrol):

Prinzipiell kann die Wirkung von Methyldrowtanolon mit der von klassischem Drostanolon verglichen werden. Methyldrowtanolon kann wie bereits erwähnt nicht in Östrogen umgewandelt werden. In der Praxis bedeutet es keine östrogenbedingten Nebenwirkungen. Diese könnten Wassereinlagerungen oder Gynäkomastie sein.
Doch die interessanten Aspekte von Methyldrowtanolon bezüglich Östrogen beginnt an dieser Stelle eigentlich erst. Wenn man sich das ursprüngliche medizinische Einsatzgebiet von Methyldrowtanolon / Drostanolon ansieht, dann wird man feststellen, dass Drostanolon nicht für den Aufbau von Körpergewebe sondern als Medikament zur Behandlung bestimmter Arten von Brustkrebs bei Frauen eingesetzt wurde.

Einsatz von Methyldrowtanolon:

Dieses Einsatzgebiet von Superdrol ( Methyldrowtanolon ) beruht auf der Eigenschaft des Wirkstoffes Drostanolon die Aromatisierung (Umwandlung in Östrogen) von körpereigenem Testosteron – und natürlich auch von exogen zugeführten aromatisierenden anabolen androgenen Steroiden – durch eine Hemmung des Aromataseenzyms zu reduzieren. Es wird weiterhin vermutet, dass Superdrol ( Methyldrowtanolon ) zusätzlich mit Östrogen interagiert, indem es die Östrogenrezeptoren blockiert und somit die Wirkung bereits vorhandenen Östrogens reduziert. Dies bedeutet für den Anwender, dass mit Hilfe von Superdrol ( Methyldrowtanolon ) die östrogenbedingte Nebenwirkungen anderer anaboler androgener Steroide reduziert werden können und unter Umständen auf die Anwendung eines zusätzlichen Aromatasehemmers wie Arimidex oder eines Östrogenrezeptorblockers wie Tamoxifen (Nolvadex) verzichtet werden kann.

Zudem fördert die Verwendung von Methyldrowtanolon die Lipolyse (Freisetzung von Fett aus den Fettzellen) und bewirkt eine Erhöhung der Anzahl der Androgenrezeptoren im Fettgewebe, wodurch der Fettabbau gefördert wird. Weiterhin steigern Androgene Komponenten von Superdrol ( Methyldrowtanolon ) die Aggression, was sich besonders im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät positiv auf die Trainingsintensität auswirken kann.